FIPA präsentiert: Elektrisch und pneumatisch gesteuerte Magnetgreifer
Flexible Lösungen zum Handhaben von Blechen und anderen ferromagnetischen Werkstücken

FIPA-Magnetgreifer

Hohe Haltekraft, einfache Systemanbindung: Mit den neuen pneumatisch gesteuerten Magnetgreifern bietet die FIPA GmbH eine Alternative zu ihren bestens am Markt eingeführten elektrisch gesteuerten Magnetgreifern an. „FIPA verfügt als einziges Unternehmen über zwei verschiedene Lösungsansätze für Magnetgreifer zur Handhabung von Blechen und anderen ferromagnetischen Werkstücken“, so Rainer Mehrer, Geschäftsführer von FIPA.

Ob elektrisch oder pneumatisch gesteuert – bei FIPA hat der Anwender die freie Wahl. In elektronikfreien Umgebungen, wie sie in Anlagen zur Blechumformung oft vorliegen, sind pneumatisch gesteuerte Magnetgreifer einfach integrierbar.

Elektrisch gesteuerte Magnetgreifer sind besonders interessant, wenn sehr dünne ferromagnetische Blechteile oder legierte Werkstücke gehandhabt werden sollen.

Die Ursache liegt im Funktionsprinzip. Wie alle Magnetgreifer nehmen auch die elektrisch gesteuerten das Werkstück ausschließlich durch die Kraftwirkung des eingebauten Permanentmagneten auf. Beim Ablegen fließt jedoch ein kurzer Stromimpuls durch die Greiferwicklung, der dem magnetischen Kraftfeld des Permanentmagneten entgegenwirkt. Vorhandener Restmagnetismus in legierten Werkstücken wird dabei weitestgehend kompensiert und das Teil dadurch schnell und sicher abgelegt. Dies ermöglicht sehr hohe Taktzeiten bei großer Prozess-Sicherheit.

Die pneumatisch gesteuerte Magnetgreiferfamilie basiert auf einem doppeltwirkenden Zylinder. Im Inneren befindet sich ein Permanentmagnet, der zum Werkstück hin- bzw. wegbewegt wird und dadurch die Haltekraft erzeugt bzw. das Werkstück absetzt.

Als Option sind NPN- oder PNP-Sensoren erhältlich, die zuverlässig die Kolbenstellung abfragen und dadurch signalisieren, ob ein Teil gegriffen wurde. Zur Schonung der Oberfläche gehandhabter Teile sind verschleißfeste und schnell auswechselbare Reibringringe aus abdruckarmen NBR (Härte 70° Shore) verfügbar.

Beide Bauarten sind sehr prozess-sicher: Durch den Permanentmagneten bleibt das Werkstück auch bei einem Ausfall von Strom bzw. Druckluft sicher am Greifer haften. Sowohl die pneumatisch als auch die elektrisch gesteuerten Magnetgreifer sind kompatibel zum FIPA Greiferbaukasten und lassen sich einfach in Greifersysteme einbinden.

Pneumatisch gesteuerte Magnetgreifer auf einem Blick:


  • Hohe Prozess-Sicherheit: Hohe Haltekraft. Hält Werkstück auch bei Druckluftausfall fest
  • Großer Einsatzbereich: Sichere Handhabung von planen, ferromagnetischen Werkstücken mit und ohne Bohrungen oder Ausschnitte
  • Hohe Haltekraft: Bis zu 70% größer als bei vergleichbaren pneumatischen Greifern
  • Teileüberwachung: Optionale PNP- und NPN-Magnetsensoren zur Abfrage der Kolbenstellung

Elektrisch gesteuerte Magnetgreifer auf einem Blick:


  • Hohe Prozess-Sicherheit: Hält Werkstück auch bei Stromausfall fest
  • Einfache Installation: Keine Verschlauchung, kommt ohne Vakuum- bzw. Druckluftversorgung aus
  • Großer Einsatzbereich: Sichere Handhabung auch bei sehr dünnen, legierten Blechen
  • Höchste Taktzeiten: Durch Kompensation des Werkstück-Restmagnetismus kein Anhaften beim Ablegen
  • Energiesparender Betrieb: Durch Permanentmagnete nimmt der Greifer nur während des Ablegens kurzzeitig Strom auf