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FIPA in der Praxis: Codierscheiben automatisiert inspizieren
Vakuum-Hubzylinder nimmt Prüfteile schnell und zuverlässig auf

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Die STVision GmbH hat sich auf automatische Inspektionssysteme für Kunden aus der Metall-, Uhren-, Automobil- und Halbleiterfertigung sowie der Medizintechnik spezialisiert. Für ein automatisiertes Codierscheiben-Prüfsystem wurde eine Lösung gesucht, die Prüfteile aus einem Magazin entnimmt und zur Prüfstelle transportiert.


Bisherige Versuche mit Vakuumsaugern führten zu keinem zufriedenstellenden Ergebnis, da diese die Scheiben nicht sicher einzeln entnehmen konnten. Bei den zu prüfenden Codierscheiben mit einem Durchmesser von ca. 50 mm handelt es sich um elektroformierte Metallblätter, teilweise mit Nickelanteil und daher magnetisch. Aber auch der Einsatz eines Magnetgreifers erweist sich als wenig praktikabel. Der Magnetgreifer nimmt durch den leistungsstarken Permanentmagneten ebenfalls mehrere Scheiben gleichzeitig auf – Fehler, die zu Unterbrechungen der automatisierten Prüfung führen.


Das Unternehmen beauftragte FIPA aufgrund ihrer hohen Kompetenz in der Vakuum- und Greifertechnik mit der Entwicklung einer zuverlässigen Handlinglösung. Als bestmögliches Verfahren für die zuverlässige Aufnahme von jeweils nur einer Codierscheibe schlug FIPA die Kombination aus einem vakuumbetriebenen Hubzylinder und einem Vakuumsauger vor. Der FIPA Hubzylinder mit verdrehgesicherter Kolbenstange und robustem, Hartcoat® beschichtetem Aluminiumgehäuse ist für das Auf- und Abstapeln flacher Werkstücke bei kurzen Taktzeiten optimiert. In der Anwendung kann der Sauger die oberste der Scheiben so schnell abheben, dass diese immer richtig und sicher separiert werden. Das Resultat ist eine sehr schnelle Zykluszeit von unter 3 Sekunden. Inzwischen bewährt sich die Prüfanlage bei einem Unternehmen in Colorado, USA.