FIPA in der Praxis: Eine heiße Sache
Kunststoffteile schonend entformen

greifer-hnbr-fipa-zeibina-presse-300x230px

Die ZEIBINA Kunststoff-Technik GmbH (www.zeibina.de) in Puschwitz, ein mittelständisches Familienunternehmen in der Kunststoffverarbeitung mit Werken in Polen und der Slowakei, setzt den Greifer vorwiegend für die Produktion von Reflektoren für Leuchten im Fahrzeugbau ein. Nach der Entnahme der Rohlinge aus der Spritzgießmaschine bedampft eine weitere Anlage die Kunststoff-Oberflächen im Hochvakuum mit Aluminium oder anderen Metallen.


Prozesssicher und abdruckarm

Der neu konstruierte Greifer enthält ausschließlich Komponenten aus dem FIPA Greiferbaukasten. Zu den funktionsbestimmenden Komponenten zählen Greifzangen mit einer weichen HNBR-Auflage, Fingergreifer und Greifzangen mit Sensoren, die den erfolgreichen Greifvorgang an die übergeordnete Steuerung melden.

Die Angussgreifzangen sind mit einer Auflage aus hitzebeständigem HNBR-Gummi auf den Backeninnenseiten ausgestattet. Sie sind bis 160 °C hitzebeständig, greifen die heißen Spritzgießteile äußerst schonend und vermeiden Kratzer auf den empfindlichen Kunststoffoberflächen. Die LABS- und silikonfreie HNBR-Auflage hinterlässt auf den Kunststoffteilen keine Abdrücke, die das spätere Beschichten der Kunststoffteile verhindern.

Die Angussgreifzangen zeichnen sich durch eine hohe Schließkraft und somit einen sicheren Halt des Werkstücks aus. Zwei Fingergreifer verhindern ein seitliches Wegrutschen der gegriffenen Teile.


Hoher Durchsatz

Die automatisierte Entnahme entlastet die Mitarbeiter nachhaltig. Durch eine Taktzeit von 33 Sekunden erhöht sich der Durchsatz erheblich.

Die ZEIBINA Kunststoff-Technik GmbH hat bereits bei einer Reihe anderer Projekte auf die hohe Kompetenz von FIPA zurückgegriffen. Als der Mittelständler eine zuverlässige Automatisierungslösung zum Entformen der rund 120 °C heißen Spritzgießteile benötigte, war sofort klar, dass FIPA mit der Entwicklung und dem Bau des Greifers betraut wird.