FIPA Service Hotline

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Vakuumkomponenten

Für welche max. Überdrücke (z. B. bei Abblasimpuls) sind die Komponenten (Filter, Vakuumventile etc.) ausgelegt?

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Für jedes Bauteil gibt es unterschiedliche Werte. Meist werden diese in unserem Produktbereich aufgeführt.

Sollten Sie nicht fündig werden oder weitere Angaben benötigen, sprechen Sie uns an: +49 89 962489-0

Wann setzt man ölfreie bzw. ölgeschmierte Vakuumpumpen ein?

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Ölgeschmierte Vakuumpumpen erreichen ein sehr hohes Endvakuum von 99,9% ( = -999,5 mbar max), erzeugen einen hohen Volumenstrom und können teilweise auch in feuchten Umgebungen eingesetzt werden. Weiterhin eignen sie sich für den Dauerbetrieb.

Ölfreie oder trockenlaufende Vakuumpumpen erzeugen einen hohen Volumenstrom und hohe Vakuumgrade (bis -880 mbar max). Sie sind besonders geeignet für trockene Luft, wenn die Vakuumgrade häufig wechseln, sowie für eine konstante, pulsationsarme Förderung

Wann eignet sich ein Seitenkanalverdichter?

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Seitenkanalverdichter erzeugen einen hohen Volumenstrom bei geringem bis mittleren Vakuumgrad. Sie eignen sich besonders für die Handhabung von porösem Material (z.B. Kartonagen, Dämmstoffen o.ä.) und kompensieren Leckagen durch ihr hohes Saugvermögen.

Bei nicht zu groben Partikeln können Seitenkanalverdichter auch als Absauger genutzt werden.

Mit welchem Druck kann ein Dauerbetrieb von Vakuumpumpen gewährleistet werden?

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Die meisten ölgeschmierten Vakuumpumpen können nur unter Volllast im Dauerbetrieb eingesetzt werden. Dazu ist ein Vakuumgrad von mind. 99,8 % notwendig.

Gerne helfen wir Ihnen, die geeignete Vakuumpumpe für Ihre Anwendung zu finden, sprechen Sie uns an: +49 89 962489-0

Was sind die wesentlichen Unterschiede zwischen einem Ejektor und einer Vakuumpumpe?

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Vakuumpumpen (a) sind motorgetriebene Vakuumerzeuger, bei denen das Vakuum aus angesaugter Umgebungsluft entweder nach dem Verdrängungs-Prinzip (= Drehschieberpumpen), oder nach dem Impuls-Prinzip (= Seitenkanalverdichter) erzeugt wird.


Ejektoren (b) sind Vakuumerzeuger, ohne Motor, die das Vakuum mit Hilfe des Venturi-Prinzips aus Druckluft erzeugen.


Das FIPA-Programm umfasst Ejektoren mit einer Saugleistung von ~ 10 l/min bis maximal rund 800 l/min sowie Vakuumpumpen von ~ 2 m3/h bis ~310 m3/h.

Wann setzt man eine Vakuumpumpe und wann einen Ejektor zur Vakuumerzeugung ein?

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Drehschiebervakuumpumpen werden hauptsächlich eingesetzt, wenn ein hohes Endvakuum bei gleichzeitig großem Volumenstrom gefordert wird. Einsatzgebiete sind z. B. die Vakuumversorgung für zentrale Vakuumanlagen oder die Handhabung dichter Werkstücke.

Ihr Leistungsspektrum: Endvakuum bis ~ - 999,5 mbar, Volumenstrom ~ 2 m3/h bis rund 300 m3/h.


Seitenkanalverdichter bieten einen sehr hohen Volumenstrom, bei geringem bis mittleren Vakuumgrad: Leistungsspektrum: Endvakuum bis ~ -300 bar, Volumenstrom bis 310 m3/h .

Ihre Einsatzgebiete: Handhabung von poröse Produkten bzw. Produkten mit hoher Leckage, pneumatische Förderung oder Absaugung nicht zu grober Partikel, z. B. Absaugung von Holzstaub bei der Holzbearbeitung


Ejektoren bieten ein hohes Endvakuum (~ -900 mbar) bei gleichzeitig kleinem bis mittlerem Volumenstrom (10 l/min bis rund 800 l/min). Sie können direkt in der Schlauchleitung oder an Vakuumsaugern montiert werden.

Ihre Einsatzgebiete: gezielte Vakuumversorgung direkt am Handhabungsgut, z. B. Versorgung von Vakuumsauger-Einheiten in einer Verpackungsmaschine.

Sie stellen eine wirtschaftliche Alternative zu Vakuumpumpen, gerade bei kleineren Saugluftmengen dar. Darüber hinaus arbeiten FIPA Ejektoren praktisch wartungsfrei.

Wann setzt man welchen Ejektor ein?

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Inline- und Mini Ejektoren:

Bei dieser Art von Vakuumerzeugern handelt es sich um Einkammer-Ejektoren mit einer Vakuumdüse.

Sie werden direkt in der Schlauchleitung, bzw. direkt am Vakuumsauger oder an Magnetventilen eingebaut. Ihre Saugleistungen reichen von ~ 10 l/min bis rund 100 l/min.

Produkte mit erweiterbaren Optionen sind ebenfalls verfügbar (z. B. Baureihe EMI: Abblasfunktion für hohe Taktzeiten, Vakuumschalteranschluss, Schalldämpfer-Optionen).


Kompakt-Ejektoren:

Hierbei handelt es sich Einkammer-Ejektoren der Baureihen EKP, EKPP und EMM, die zusätzliche Funktionen wie Vakuum- und Abblassteuerung enthalten.

Durch das verschmutzungssichere Design, das ohne Filter auskommt, sind sie praktisch wartungsfrei. Die intelligente Druckregelung spart darüber hinaus bis zu 50 % Druckluft- bzw. Energiekosten gegenüber anderen Modellen am Markt, ohne Kompromisse eingehen zu müssen. Die Baureihe EMM ist für Blockmontage geeignet


Mehrkammer-Ejektoren:

Mehrkammer-Ejektoren haben mehrere hintereinander geschaltete Ejektordüsen. Sie haben dadurch bis zu 3,5 mal weniger Luftbedarf im Vergleich zu Einkammer-Ejektoren.

Sie bieten eine wirtschaftliche Alternative gerade bei hohen Saugleistungen und werden bei hohen Volumenströmen und hohen Vakuumgraden eingesetzt.

Man verwendet sie bei der Handhabung von luftdurchlässigen, porösen Werkstoffen (z.B. Kartonagen, Holzfaserplatten, Dämmstoffen) mit sehr hohem Luftbedarf.


Heavy-Duty Ejektoren:

Heavy-Duty Ejektoren sind der robuste Vakuumerzeuger für raue Arbeitsbedingungen. Sie sind unempfindlich gegenüber Schwankungen im Druckluftnetz (3-6 bar). Durch ihre quadratische Bauweise machen sie den platzsparenden Aufbau von Ejektorblöcken möglich. Teilweise mit Abblasfunktion erhältlich, Saugleistungen bis rund 100 l/min.

Welche Standzeit haben die FIPA Vakuumpumpen?

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Da die Standzeit einer Vakuumpumpe sehr stark von der Anwendung abhängt, ist es nicht möglich, eine pauschale Aussage zu treffen.

Gerne informiert Sie unser technischer Vertrieb individuell auf Ihre Anwendung bezogen: +49 89 962489-0

Wann setzt man Flächengreifer ein?

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Flächengreifer können in nahezu allen automatisierten Handlingsprozessen, wie beispielsweise Palletieren, Depalletieren, Vereinzeln und Sortieren eingesetzt werden.

Sie eignen sich besonders, wenn die Aufnahmeposition nicht definiert ist oder die Belegung wechselt (sie greifen sowohl ein Stück oder eine ganze Produktlage). Dabei ist das Greifen nicht abhängig von der Oberfläche, Porosität, Größe oder Masse des Produkts.

Gerne sind wir bei der Auswahl eines geeigneten Flächengreifers behilflich: +49 89 962489-0

Was sind die wesentlichen Unterschiede zwischen direkt gesteuerten und durch Druckluft unterstützten Vakuumventilen?

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Direktgesteuerte Vakuumventile

Beim Ansteuern des Ventils über eine Magnetspule wird die Ventilklappe direkt betätigt, eine Druckluftleitung ist nicht erforderlich. Versionen mit den Schaltfunktionen Normally Open (NO) und Normally closed (NC) sind separat verfügbar.


Druckluft unterstützte Ventile

Diese Ventile werden in Anwendungen eingesetzt, die hohe Taktzeiten und dementsprechend schnelle Schaltvorgänge erfordern. Die Ventilarbeit wird dabei durch Steuerdruckluft unterstützt.

Die Schaltfunktionen NO und NC. können mit dem gleichen Ventil realisiert werden, da die Anschlüsse von Vakuumversorgung und Abblasen/Entlüften getauscht werden können. Eine Druckluftleitung ist bei diesen Vakuumventilen erforderlich.

Was ist ein Bernoulli-Sauger?

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Ein Bernoulli-Sauger erzeugt ein Vakuum nach dem Bernoulli-Prinzip aus Druckluft und ermöglicht so einen berührungsarmen und verwindungssteifen Transport von empfindlichen Produkten. So können extrem dünne, luftdurchlässige und empfindliche Werkstücke (z.B. in der Photovoltaik- und Halbleiterindustrie - Wafer) gehandhabt werden.

Wann setze ich Vakuumtanks ein und wie groß sollte der Tank sein?

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Vakuumtanks werden immer dann eingesetzt, wenn Druckluft, Vakuum oder nicht aggressive Flüssigkeiten gespeichert werden sollen. Sie gewährleisten so eine effiziente und energiesparende Druckluft- und Vakuumnutzung.

Vakuumtanks eignen sich dann besonders wenn die Druckluft- oder Vakuumnetze einen stark schwankenden Verbrauch haben.

Die Größe des Vakuumtanks hängt vom Bedarf Ihrer Anwendung ab. Gerne sind wir bei der Auswahl behilflich, sprechen Sie uns an: +49 89 962489-0