Wann setzt man welchen Ejektor ein?

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Inline- und Mini Ejektoren:

Bei dieser Art von Vakuumerzeugern handelt es sich um Einkammer-Ejektoren mit einer Vakuumdüse.

Sie werden direkt in der Schlauchleitung, bzw. direkt am Vakuumsauger oder an Magnetventilen eingebaut. Ihre Saugleistungen reichen von ~ 10 l/min bis rund 100 l/min.

Produkte mit erweiterbaren Optionen sind ebenfalls verfügbar (z. B. Baureihe EMI: Abblasfunktion für hohe Taktzeiten, Vakuumschalteranschluss, Schalldämpfer-Optionen).


Kompakt-Ejektoren:

Hierbei handelt es sich Einkammer-Ejektoren der Baureihen EKP, EKPP und EMM, die zusätzliche Funktionen wie Vakuum- und Abblassteuerung enthalten.

Durch das verschmutzungssichere Design, das ohne Filter auskommt, sind sie praktisch wartungsfrei. Die intelligente Druckregelung spart darüber hinaus bis zu 50 % Druckluft- bzw. Energiekosten gegenüber anderen Modellen am Markt, ohne Kompromisse eingehen zu müssen. Die Baureihe EMM ist für Blockmontage geeignet


Mehrkammer-Ejektoren:

Mehrkammer-Ejektoren haben mehrere hintereinander geschaltete Ejektordüsen. Sie haben dadurch bis zu 3,5 mal weniger Luftbedarf im Vergleich zu Einkammer-Ejektoren.

Sie bieten eine wirtschaftliche Alternative gerade bei hohen Saugleistungen und werden bei hohen Volumenströmen und hohen Vakuumgraden eingesetzt.

Man verwendet sie bei der Handhabung von luftdurchlässigen, porösen Werkstoffen (z.B. Kartonagen, Holzfaserplatten, Dämmstoffen) mit sehr hohem Luftbedarf.


Heavy-Duty Ejektoren:

Heavy-Duty Ejektoren sind der robuste Vakuumerzeuger für raue Arbeitsbedingungen. Sie sind unempfindlich gegenüber Schwankungen im Druckluftnetz (3-6 bar). Durch ihre quadratische Bauweise machen sie den platzsparenden Aufbau von Ejektorblöcken möglich. Teilweise mit Abblasfunktion erhältlich, Saugleistungen bis rund 100 l/min.