Wann setzt man eine Vakuumpumpe und wann einen Ejektor zur Vakuumerzeugung ein?

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Drehschiebervakuumpumpen werden hauptsächlich eingesetzt, wenn ein hohes Endvakuum bei gleichzeitig großem Volumenstrom gefordert wird. Einsatzgebiete sind z. B. die Vakuumversorgung für zentrale Vakuumanlagen oder die Handhabung dichter Werkstücke.

Ihr Leistungsspektrum: Endvakuum bis ~ - 999,5 mbar, Volumenstrom ~ 2 m3/h bis rund 300 m3/h.


Seitenkanalverdichter bieten einen sehr hohen Volumenstrom, bei geringem bis mittleren Vakuumgrad: Leistungsspektrum: Endvakuum bis ~ -300 bar, Volumenstrom bis 310 m3/h .

Ihre Einsatzgebiete: Handhabung von poröse Produkten bzw. Produkten mit hoher Leckage, pneumatische Förderung oder Absaugung nicht zu grober Partikel, z. B. Absaugung von Holzstaub bei der Holzbearbeitung


Ejektoren bieten ein hohes Endvakuum (~ -900 mbar) bei gleichzeitig kleinem bis mittlerem Volumenstrom (10 l/min bis rund 800 l/min). Sie können direkt in der Schlauchleitung oder an Vakuumsaugern montiert werden.

Ihre Einsatzgebiete: gezielte Vakuumversorgung direkt am Handhabungsgut, z. B. Versorgung von Vakuumsauger-Einheiten in einer Verpackungsmaschine.

Sie stellen eine wirtschaftliche Alternative zu Vakuumpumpen, gerade bei kleineren Saugluftmengen dar. Darüber hinaus arbeiten FIPA Ejektoren praktisch wartungsfrei.